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Ätna

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Der Ätna ist der größte aktivste Vulkan Europas. Er ist ca. 3323 m hoch, die tatsächliche Höhe variiert je nach Ausbruch. Er ist auf der östlichen Seite der Insel Sizilien gelegen, die zu Italien gehört. Zu seinen Füßen liegt die Stadt Catania.

Der Ätna liegt auf einer unterseeischen vulkanischen Zone und entstand vor rund 600.000 Jahren. Vor dieser Zeit ragte eine Bucht an der Ostküste Siziliens weit ins Landesinnere hinein. Der Name Ätna geht wohl auf die indogermanischen Ureinwohner zurück und bedeutet soviel wie „brennend“. Heute wird er umgangssprachlich Mongibello genannt, was soviel wie Berg heißt. Der Ätna besitzt 4 Gipfelvulkane und zahlreiche Neben- und Flankenvulkane, aus denen bei einer Eruption die Lava abfließt. Die Lava des Ätna ist sehr dünnflüssig, weshalb sie einmalige Lavagrotten entstehen lässt. Durch diese Dünnflüssigkeit können auch die Gase besser entweichen, sodass der Ätna nicht zu den explosiven Vulkanen zählt.

Die Lava beschert der Vegetation einen fruchtbaren Nährboden, auf denen vor allem Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume wachsen. Aber auch Getreidefelder und Weinplantagen gibt es am Fuße des Ätna. Vor allem der Ätnaginster wächst in den höheren Lagen und ist einer der ersten Pflanzen, die sich auf der erkalteten Lava ansiedeln. Der Gipfel des Ätna ist das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt. Rund um den Ätna wurde ein Regionalpark auf einer Fläche von etwa 58.000 ha angelegt.

Im 20. Jahrhundert gab es Versuche, die Lava mittels Sprengungen umzuleiten, damit diese keine Ortschaften zerstören konnte.

Der Ätna ist ständig aktiv, sodass er stets neue Lavaspalten und Krater ausbildet.

Quelle: italien-lexikon.de

  • Wikipedia: Ätna
Von „http://www.italien.ch/de/%C3%84tna“
Kategorie: Lexikon

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