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Bräuche

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Wie in jedem Land gibt es auch in Italien zahlreiche Bräuche, die schon eine lange Tradition haben und auf die die Bevölkerung viel Wert legt. Bestes Beispiel ist Sizilien: hier gibt es eine Vielzahl von alten Bräuchen, die heutzutage noch ebenso gepflegt werden wie sie es schon vor mehr als hundert Jahren wurden. Zum Beispiel die Weinherstellung. Maschinen oder dergleichen wie in vielen anderen Ländern werden auf der Mittelmeerinsel nicht verwendet, stattdessen ist die Weinherstellung immer noch eine Qualitäts- und Ehrensache, bei der es sich die Italiener nicht nehmen lassen, auch weiterhin selbst Hand anzulegen. Im Vordergrund stehen bei den Bräuchen in der Regel aber die religiösen Feste Italiens: Weihnachten beispielsweise ist das wohl größte Fest, das mit der ganzen Familie gefeiert wird und bei dem niemand verhungert. Tagelang wird während der Feiertage geschlemmt und gegessen, mehrgängige Menüs mit vor allem Truthahn- und Lammfleisch sind keine Ausnahme. Geschmückt werden die Häuser in Italien allerdings total unterschiedlich, das hängt wiederum von der jeweiligen Region des Landes ab. Während in vielen, vor allem den ländlichen Regionen, Tannenbäume und Krippen schlicht und einfach zum Fest gehören, gibt es auch viele Kritiker dieser Bräuche. Sie sind zum Beispiel mitunter in Sizilien zu finden. Hier wird in der Vorweihnachtszeit mehr Wert auf die Geselligkeit gelegt, weshalb Abende mit der ganzen Familie nahezu täglich auf dem Programm stehen. Dann wird jedoch nicht nur geredet, sondern es werden Kartenspiele gespielt. Kinder, die am 24. Dezember auf ein Geschenk warten, warten vergebens. Denn beschenkt werden sie erst am Dreikönigstag, auch genannt Epiphanie (siehe Bericht über das italienische Kalenderjahr). Durch den Kamin kommt in Italien übrigens nicht Santa Claus, sondern die alte Hexe Befana.

siehe: Liste der historischen Feste

Quelle: italien-lexikon.de

Von „http://www.italien.ch/de/Br%C3%A4uche“
Kategorie: Lexikon

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