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Literatur zur italienischen Politik und zum italienischen Staat
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| Dottor Rossis Durchfall - ein Mann setzt sich durch - von Olaf Borkner-Delcarlo | |
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Eine Groteske aus Absurdistan? Vielleicht, aber die Geschichte ist wirklich vollständig erfunden: |
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| Berlusconi Zampano - Die Karriere eines genialen Trickspielers - von Gümpel / Pinotti | |
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Wie kann es sein, dass ein Mann, der sein Amt vorwiegend dazu missbraucht, um seine eigenen Wirtschafts- und Finanzinteressen zu begünstigen, der am längsten amtierende Ministerpräsident Italiens geworden ist? |
| Riemann, 3/2006 Mehr Infos bei Amazon.de | |
| Citizen Berlusconi - von Alexander Stille | |
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Alexander Stilles brillantes Portrait Silvio Berlusconis liefert die entscheidenden Details aus dessen Karriere. Es ist zugleich die ungeschönte Bestandsaufnahme unserer politischen Kultur im Zeichen der Wirtschaftsbosse und der Konsumgesellschaft. Am 26. Januar 1994 hielt Silvio Berlusconi, damals Italiens reichster Mann, Großgrundbesitzer und Medienfürst, eine Fernsehrede, die gleichzeitig in seinen drei privaten TV-Sendern ausgestrahlt wurde: Der Wirtschaftsboss erklärte den überraschten Italienern, er werde eine politische Partei gründen und für das Ministerpräsidentenamt kandidieren. Seine Rede hielt er bereits im Stil eines Ministerpräsidenten – nur hatte der Wahlkampf noch gar nicht begonnen. Berlusconi ist nicht der erste, aber der virtuoseste Spieler auf der Klaviatur der Medien. Die vierte Macht im Staate – er machte sie zur ersten und alles entscheidenden – in seinem Sinne natürlich. Alexander Stille, einer der hellsichtigsten amerikanischen Journalisten und wie kaum einer mit den italienischen Verhältnissen vertraut, schildert den Aufstieg Berlusconis zur Macht und die Mittel, die ihm dafür recht waren, aber er zeigt auch, daß der Gebrauch, den Berlusconi von den Medien machte, längst in der US-amerikanischen, von Oligarchen dominierten Politik etabliert war. Berlusconis Popularität in Italien beruht auch darauf, daß er das Klientelwesen, ein an die Familie erinnerndes Modell von Abhängigkeit, perfektioniert hat. Der italienische Staat wird als „italienischer Familienbetrieb“ vom Padrone Berlusconi „zum Wohle aller“ geführt – wie lange noch? Stilles Berlusconi-Biographie ist mehr als eine Lebensgeschichte, es ist das Bild einer Epoche, die Analyse unserer politischen Kultur im Zeichen der Superreichen und der Konsumgesellschaft. |
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| Das andere Venedig - wahre Kriminalgeschichten aus der Lagunenstadt - von Regine Igel | |
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Dieses Buch ist kein klassischer Kriminalroman, sondern eigentlich eine Geschichte der italienischen Gesellschaft, gewürzt mit den Spezialitäten Venedigs und des Veneto. |
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| Rom - zwischen Chaos und Wunder - von Magnani, Franca | |
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| Das Parteiensystem Italiens - von Dr. Marcus Waldmann | |
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Der Untertitel "Vom Untergang der Democrazia Cristiana zur zweiten Regierung Berlusconis" untertreibt ein wenig. Wenn auch der Schwerpunkt dieses Werkes in der Zeit ab 1990 liegt, so erhält man doch zuvor einen Abriß der Rahmenbedingungen und Konflikte, die seit dem zweiten Weltkrieg in Italien geherrscht haben und teilweise immer noch herrschen. Diese komplexen, sich und die Politik gegenseitig beeinflussenden Merkmale, wie Nord-Süd-Konflikt, Ausgrenzung und doch Einfluß der Kommunisten, Einfluß der katholischen Kirche, der Kleinparteien, der Mafia und verwandter Organisationen sowie die organisierte Korruption bis zur "partitocrazia", der allumfassenden Parteiherrschaft, sind die Grundlage zum Verständnis des in den 90er Jahren erfolgenden politischen Umbruchs. |
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