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Nationalhymne
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Italienische Nationalhymne
Fratelli d’Italia, also Brüder Italiens. Das ist der Titel der italienischen Nationalhymne. Der Text dafür wurde 1847 von einem patriotischen Studenten namens Goffredo Mameli verfasst. Er wurde im September 1827 in Genua geboren und dichtete diverse Gesänge. 1849 nachdem die Republik ausgerufen worden war, starb Mameli im Alter von nur 22 Jahren an einer Schussverletzung. Man hatte ihn am Fuss angeschossen. Die Melodie des auch als „Mameli-Hymne“ bezeichneten Musikstücks stammt übrigens von einem Freund des Texters. Sein Name ist Michele Novaro. Hintergrund für die italienische Nationalhymne bildete, ebenso wie in anderen Ländern, die im 19. Jahrhundert verstärkt vorherrschende nationalistische Bewegung. Schon im Jahr 1862 wurde die Hymne von Giuseppe Verdi besonders herausgehoben, zur Nationalhymne machte man sie aber erst später als 1946 die Republik gegründet wurde. Der Text der italienischen Nationalhymne heisst übersetzt in etwa folgendermassen: „Brüder Italiens, Italien hat sich erhoben und mit dem Helm des Scipio sein Haupt geschmückt. Wo ist die Siegesgöttin? Sie möge Italien ihr Haupt zuneigen, denn als eine Sklavin Roms hat Gott sie geschaffen. Lasst uns die Reihen schliessen, wird sind bereit zum Tod, Italien hat gerufen!“ Die Nationalhymne besteht insgesamt aus drei Strophen und wird ziemlich häufig gesungen, da die Italiener sehr patriotisch sind. Mit dem Text, so heisst es in Medienberichten, sei es heute jedoch schwierig, sich noch zu identifizieren, da der Inhalt doch schon sehr alt sei. Unter anderem kommt die Hymne vor Fussballländerspielen zum Einsatz. Immer wieder gibt es dadurch aber Diskussionen, da viele Fussballspieler sie inzwischen schon nicht mehr mitsingen.
Die italienische Nationalhymne gehört mit zu den fröhlichsten und melodischten Hymnen überhaupt. Hier finden Sie neben einigen allgemeinen Informationen auch den Liedtext mit deutscher Übersetzung.
Mehr über die Hymne bei Wikipedia
-Sie können hier die Hymne als mp3 herunterlanden
| Titel | »Inno di Mameli« (Hymne von Mameli) |
| Melodie | Michele Novaro (1822-1885) |
| Text | Goffredo Mameli (1827-1849) |
| Fratelli d'Italia, l'Italia s'è desta, Dell'elmo di Scipio S'è cinta la testa. Dov'è la vittoria? Le porga la chioma, Che schiava di Roma Iddio la creò. | Brüder Italiens, Italien hat sich erhoben, Und mit dem Helm des Scipio Sein Haupt geschmückt. Wo ist die Siegesgöttin? Sie möge Italien ihr Haupt zuneigen, Denn als eine Sklavin Roms Hat Gott sie geschaffen. |
| Refrain: | Refrain: |
| Stringiamoci a coorte, Siam pronti alla morte. Siam pronti alla morte, l'Italia chiamò! Stringiamoci a coorte, Siam pronti alla morte. Siam pronti alla morte, L'Italia chiamò! | Lasst uns die Reihen schließen, Wir sind bereit zum Tod. Wir sind bereit zum Tod, Italien hat gerufen! Lasst uns die Reihen schließen, Wir sind bereit zum Tod. Wir sind bereit zum Tod, Italien hat gerufen! |
| Noi fummo da secoli Calpesti, derisi, Perché non siam popolo, Perché siam divisi. Raccolgaci un'unica Bandiera, una speme: Di fonderci insieme Già l'ora suonò. | Wir wurden seit Jahrhunderten Getreten und ausgelacht, Weil wir kein Volk sind, Weil wir geteilt sind. Es einige uns eine einzige Flagge, eine Hoffnung: Dass wir zusammenschmelzen, Hat die Stunde schon geschlagen. |
| Refrain | |
| Uniamoci, uniamoci, L'unione e l'amore Rivelano ai popoli Le vie del Signore. Giuriamo far libero Il suolo natio: Uniti, per Dio, Chi vincer ci può? | Einigen wir uns, Einigen wir uns, Die Einheit und die Liebe Offenbaren den Völkern Die Wege des Herrn. Schwören wir Den Heimatboden zu befreien: Geeint durch Gott, Wer kann uns besiegen? |
| Refrain | |
| Dall' Alpi a Sicilia Dovunque è Legnano, Ogn'uom di Ferruccio Ha il core, ha la mano, I bimbi d'Italia Si chiaman Balilla, Il suon d'ogni squilla I Vespri suonò. | Von den Alpen bis Sizilien Überall ist Legnano, Jeder Mann hat von Ferruccio Das Herz und die Hand, Die Kinder Italiens Heißen Balilla, Der Klang jeder Glocke Ertönte zur Vesper. |
| Refrain | |
| Son giunchi che piegano Le spade vendute: Già l'Aquila d'Austria Le penne ha perdute. Il sangue d'Italia, Il sangue Polacco, Bevé, col cosacco, Ma il cor le bruciò. | Wie Binsen sind jene, Die gekaufte Schwerter schwingen: Der österreichische Adler Hat schon die Federn verloren. Das Blut Italiens, Das Blut Polens, Hat er mit dem Kosaken getrunken, Aber sein Herz ist verbrannt. |
| Refrain | |




